Vor allem in der Mitte wird die Luft knapp - und das quer durch alle Branchen! Hier ist der Wettbewerb am stärksten, denn hier tummeln sich Ihre Mitbewerber. Die Zahl der Konkurse ist hier am höchsten. Deshalb sprechen wir von der ,,sterbenden Mitte’’.
Viele kleine und mittelständische Unternehmen lassen sich auf einen Preiswettbewerb ein, der nicht zu gewinnen ist. Große Ketten haben in der Regel so viel bessere Konditionen, dass ein Einzelkämpfer kaum dagegen ankommt.
Die Alternative ist also der Ausbruch in einen hochpreisigeren Bereich. Dies funktioniert jedoch nur, indem kontinuierlich an der Unternehmensqualität gearbeitet wird.
Tatsächlich meinen wir damit nicht nur die Qualität der angeborenen Produkte oder Kerndienstleistungen, sondern vor allem ...
Das ist ein langfristiger und kontinuierlicher Weg, sicherlich auch kein einfacher. Lohnen wird er sich allemal - fühlbar durch glücklichere Kunden, sichtbar schwarz auf weiß in der Bilanz!

Im Prinzip gibt es vier Möglichkeiten, sich als Unternehmen zu positionieren:
Gar nicht lebensfähig sind Unternehmen, die zu einem hohen Preis niedrige Qualität verkaufen, oder zu einem niedrigen Preis hohe Qualität (tatsächlich sind Hersteller, die Discountern hohe Qualität zu Niedrigpreisen liefern, oft in gefährlicher Schieflage).
Wirtschaftlich am besten stehen Unternehmen da, die entweder im Niedrigpreissegment oder im Luxusgütersegement angesiedelt sind.
Die meisten Unternehmen tummeln sich jedoch in der Mitte. Hier findet dementsprechend der größte Verdrängungswettbewerb statt - und damit das ,,große Sterben’’.
Beispiel: Fitnessclub Hellersdorf
Unternehmensanalyse:
Gesamtaufwand: 2 Tage vor Ort + Auswertung + Berichtsvorstellung
Inhaltliche Gestaltung: beobachtende Analyse von Kursen, Trainer- und Beratungsterminen, Abläufen an der Rezeption
Testkäufe:
Gesamtaufwand: 2 x 1 Stunde vor Ort + Auswertung + Berichtsvorstellung
Inhaltliche Gestaltung: Unbekannter Testkäufer lässt sich zuerst telefonisch, dann persönlich im Club beraten. Dadurch Überprüfen des typischen Beratungsablaufs
Kundenbefragung:
Gesamtaufwand: 4 x 2 Stunden vor Ort + Auswertung + Berichtsvorstellung
Inhaltliche Gestaltung: persönliche Befragung von zufällig ausgewählten Kunden, besonderes Augenmerk auf Trends (,,Wurde ... besser oder schlechter in den vergangenen Monaten?’’)
Auswertung:
Gesamtaufwand: 6 Stunden vor Ort
Ständiger Prozess
Workshops, projektorientiert
Projekte
Fazit:
Entscheidend für den Erfolg einer Qualitätsoffensive ist der Wille zur Veränderung / Verbesserung bei Unternehmensleitung und beim Team. Im hier vorgestellten Beispiel ist dieser Wille ungemein stark ausgeprägt, entsprechend hoch ist die Begeisterung bei der Umsetzung.
In dem Club wurde von Anfang eine offene Informationspolitik gegenüber den Mitgliedern betrieben, durch Aushänge im Studio wussten sie vom ersten Tag an von der geplanten Qualitätsoffensive und haben sich so entsprechend eingebracht.
Innerhalb kürzester Zeit wurden Veränderungen spürbar und von Mitgliedern wie Team begeistert gewürdigt.
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Inhaber Steffen Blunk
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