Suchmaschinenoptimierung ist keine Zauberei

Auch wenn manch einer Suchmaschinenoptimierung als Zauberei teuer verkaufen will, ist SEO (= Search Engine Optimization) weniger Hokuspokus, als viel mehr konsequente Geduldsarbeit. Standards setzt dabei Google, die wichtigste aller Suchmaschinen. Auf dieser Seite geben wir Tipps rund um SEO und erklären Ihnen grundlegende Fakten zur Auffindbarkeit Ihrer Website im Netz!

Was Sie über Suchmaschinen wissen sollten ...

von Steffen Blunk

Suchmaschinenoptimierung ist keine Zauberei - allerdings erfordert sie eine kontinuierliche und konsequente Arbeit an Ihrer Website. Ich werde Ihnen heute in einfachen Worten beschreiben, wie eine Suchmaschine funktioniert und welche Aufgaben sie eigentlich erfüllt.

Tagtäglich durchforsten Suchmaschinen das Internet nach neuen Websites und nach Änderungen auf bereits vorhandenen Websites. Im Prinzip - und etwas vereinfacht gesagt - schauen sich Suchmaschinen Ihre Website auf folgende Punkte hin an:

  1. Ist sie technisch in Ordnung, das heißt, sauber und fehlerfrei programmiert?
  2. Hat sie irgend welche Hürden, die bestimmte Nutzergruppen nicht nehmen können (sog. Barrierefreiheit)?
  3. Sind die Metaangaben (das sind nur für Suchmaschinen, nicht jedoch für Seitenbesucher sichtbare Angaben zur Website) richtig und stimmen sie mit dem sichtbaren Teil der Website überein (dazu später mehr)?
  4. Gibt es Text auf der Website - also Informationen, die den Besucher interessieren könnten?

Es gibt noch eine Reihe weiterer Faktoren, aber die wichtigsten sind hier genannt. Prinzipiell machen Suchmaschinen eigentlich nichts anderes, als Kriterien zu suchen, nach denen sie entscheiden können, ob eine Website weiter vorn oder weiter hinten in den Suchergebnissen auftauchen.

Ein Beispiel: Sie haben eine neue Firmenwebsite online gestellt. Google findet sie im Internet und indiziert die Seiten. Ein wichtiger erster Schritt, um überhaupt auffindbar zu sein.

Nun schaut Google sich die Seite näher an. Ist die Programmierung fehlerhaft, funktionieren gar einzelne Teile der Seite nicht, bewertet Google die Seite schlecht oder wirft sie unter Umständen sogar wieder aus dem Index raus. Ist die Seite (weitgehend) fehlerfrei und funktionsfähig, wird das erst einmal positiv bewertet.

Ist sie obendrein auch noch barrierefrei (kann beispielsweise ein Blinder alle Seitenbestandteile von seinem PC vorgelesen bekommen), gibt es Pluspunkte.

Stimmen die Metaangaben, die in weiteren Artikeln noch genauer zu beleuchten sind, gibt es weitere Pluspunkte, die Seite rutscht also weiter nach oben.

Der wichtigste Punkt jedoch ist der Informationsgehalt einer Seite. Denn danach entscheidet sich, ob die Suchmaschine die Seite als interessant oder weniger interessant einstuft.

Gerade bei bildenden Künstlern erleben wir immer wieder, dass sie am liebsten ausschließlich ihre Bilder auf der Website präsentieren: "Bloß keinen text auf meine Website!" Das Problem: Suchmaschinen können aus Bildern vordergründig keine Informationen ziehen. Also werden sie eine solche Seite abwerten.

Tatsächlich besteht da eine ziemliche Diskrepanz zwischen dem, was Suchmaschinen gut finden, und dem was viele Websiteinhaber gut finden: Während letztere nämlich gern sagen "ich möchte meine Seite so textfrei und übersichtlich wie möglich haben", sagen Suchmaschinen: "je mehr informierenden Text eine Seite hat, desto interessanter ist sie auch für den Websitebesucher."

Nicht umsonst sagt das Unternehmen Google sinngemäß selbst: "Das wichtigste Kriterium für eine gute Plazierung in den Suchergebnissen ist der Content, der Inhalt der Seite".

Ich werde in den kommenden Wochen genauer auf die relevanten Themen zur Suchmaschinenoptimierung eingehen und würde mich freuen, wenn Sie mir dabei "Gesellschaft leisten"!